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Töddenland-Rundwanderweg
Der Töddenland-Rundwanderweg führt über 135 km durch die Heimat der Tödden, auch Tüötten genannt. Das waren Wanderkaufleute, die mit ihren Leinenrollen auf dem Rücken in Richtung Niederlande zogen, um dort ihre Waren zu verkaufen. Im nördlichen Münsterland verläuft der Töddenland-Rundwanderweg durch die Orte Mettingen, Ibbenbüren, Hopsten und Recke, im südlichen Emsland liegen die Orte Freren, Beesten und Schapen am Wanderweg. Landschaftlich erkunen Sie das flache Münsterland, die Höhenzüge des Teutoburger Waldes und des Schafberg-Plateaus sowie die Wald-, Moor- und Flusslandschaften des südlichen Emslandes.
Auch Radfahrer sind herzlich eingeladen, den Weg zu erkunden!
Der Töddenland-Rundwanderweg ist eine Ergänzung zu dem überregionalen Handelsweg.
Der Handelsweg folgt ebenfalls den Spuren ehemaliger Wanderkaufleute und verläuft von Osnabrück bis nach Deventer in die Niederlande. Der Töddenland-Rundwanderweg zweigt ab von dem Handelsweg und führt die Wanderer nicht nur durch die reizvolle Landschaft, sondern auch in die Ortsmittelpunkte - zu den ehemaligen Wohnorten der "Tödden" oder "Tüötten".
Ausgangspunkt des Weges ist das Tüöttendorf Mettingen, in dem noch viele Häuser aus der Zeit der Tüötten erhalten geblieben sind. Das Tüöttenwesen gibt einen Einblick in das Leben der ehemaligen Wanderkaufleute. Auch das Schul- und das Postmuseum sind einen Besuch wert, ebenso die Sektmaufaktur auf dem Schultenhof und der 200-jährige Felsenkeller.
Von Mettingen aus führt die Wanderung nach Ibbenbüren. Hier lohnt sich ein Bummel durch die Innenstadt, eine gemütliche Rast am Aasee oder ein Besuch im Bergbau- und im Motorradmuseum. Wer etwas mehr Zeit hat, sollte bei einem Ausflug zum Naturdenkmal Dörenther Klippen den Blick ins Münsterland genießen oder dem Naturerlebnispark Dörenthe, einer Teichlandschaft wie im Spreewald, einen Besuch abstatten.
Von Ibbenbüren geht es weiter nach Hopsten. Hier wird Töddengeschichte im Haus Nieland mit Töddenmuseum lebendig. Lohnenswert ist auch der Besuch der Öl- und Kornmühle Overmeyer im Ortsteil Halverde. Oder Sie erleben Natur pur im Naturschutzgebiet "Heiliges Meer".
Von Hopsten führt der Wanderweg ins südliche Emsland in den Ort Freren. Dort erinnert das "Töddenzimmer" im Haus Pott-Holtmann an die Wanderhändler. Das Töddenhaus "Urschen" und die St. Servatius Kirche mit der "Strahlenmadonna" in Beesten sind ein weiteres interessantes Ziel. In Schapen wird die Geschichte der Wanderkaufleute im "Alten Pfarrhaus" mit Töddenausstellung wieder lebendig. Auch die im Jahr 1741 erbaute Autmaring"s Mühle mit Mühlencafé ist ein Besuch wert. Der in einem Naturschutzgebiet liegende "Saller See" lädt zur Entspannung ein. Besonders sehenswert ist die ehemalige Wasserburg Gut Hange aus dem 13. Jahrhundert.
Von Freren gelangt man nach Recke. Auch hier erinnern die Fachwerkhäuser mit aufwändig verzierten Giebeln an die Tödden. In der alten Ruthemühle mit Museums-Café wird Heimatgeschichte lebendig, auch eine umfangreiche Korbausstellung ist hier zu finden. Direkt gegenüber am Mittellandkanal liegt der Marina-Recke-Yachthafen mit einem Panoramacafé.
Von Recke geht es dann zurück zum Ausgangspunkt Mettingen.
Eine ausführliche Streckenbeschreibung mit Wanderkarte macht es dem Wanderer leicht, den richtigen Weg zu finden und weist auch auf Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Landschaft sowie auf Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten hin.
Wanderkarte und Streckenbeschreibung sind zum Preis von 3,00 Euro erhältlich in allen Tourist-Informationen an der Strecke .
Mehr Informationen unter:
www.toeddenlandweg.de/
Weitere Informationen
Quellenangabe:
Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH
